Sonntag, 9. Juli 2023

En plein air...

...so nennt man es, wenn man seine Malutensilien packt und an die frische Luft zum Malen geht, um unter freiem Himmel die natürlichen Gegebenheiten von Licht und Schatten festzuhalten.

Meist fehlt ja die Zeit dafür, aber am heutigen Sonntag bot es sich für mich an. Es war wieder ein sehr heißer Tag und so musste ein eventueller Ort gut gewählt werden. Mein erstes Ziel war unser Kloster in Preetz. Wie erhofft fand sich ein schattiges Plätzchen unter einem Baum mit einem schönen Blick auf ein altes grünes Tor in einer Backsteinwand.

 

Ich habe mir extra für solche Unternehmungen einen kleinen faltbaren Hocker gekauft, der hat heute seine Feuerprobe bestanden!


Nach zwei Stunden hatte ich immerhin schon soviel auf dem Papier und dann musste ich abrechen, weil die Sonne herum kam. Aber damit kann man gut weiterarbeiten. Interessante Erfahrung war, wie schnell bei der Hitze dann doch die frisch angemischte Farbe trocknet!

Weiter ging es zu einem unserer Seen, auch dort habe ich mir ein Plätzchen unter Bäumen am Ufer gesucht.


Hier habe ich etwas länger zugebracht und war ganz begeistert, wie toll man auch vor Ort das Motiv variieren kann! Das hat sich echt gelohnt! Mal sehen, wann ich wieder etwas Zeit freischaufeln kann!

Unter der Woche habe ich mich nochmal an Marla Glen gemacht. Nach meiner Bleistiftzeichnung war ich neugierig, ob es mir auch gelingt, sie in Aquarell zu portraitieren.

Auch mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Als nächstes werde ich das Bild aus dem Kloster weiterbearbeiten oder neu malen, mal sehen!
 

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wow, ich bin wirklich begeistert!!! Auch dein Selbstporträt im letzten Beitrag finde ich großartig 👏🏻!! Ich wünsche dir, dass du dir immer ein bisschen Zeit freischaufeln kannst und bin gespannt, wann es die erste Ausstellung gibt 😊.
Lieben Gruß aus dem kleinen Dorf zwischen den Meeren
Lydia

Nana hat gesagt…

Ganz wunderbar und mir hat´s besonders der frische See angetan, toll geworden.

Nana